Das Projekt COPROPLAST

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COPROPLAST : Verwertung von landwirtschaftlichen Nebenprodukten/Abfällen aus der Normandie in der Kunststoffbranche

ZIELE

Ziel des Projekts COPROPLAST ist es, Alternativlösungen für die verschiedenen Akteure der Kunststoffbranche auf der Basis von lokalen Ressourcen zu entwickeln, die keine direkte Konkurrenz zu Nahrungsmitteln für Mensch und Tier darstellen. So ist die Untersuchung von lokalen Nebenproduktvorkommen (Normandie) in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft AGRIAL geplant.

Die Nebenprodukte/Abfallstoffe stammen hauptsächlich aus der Landwirtschaft (Getreide) und Lebensmittelindustrie (Obst und Gemüse). Die Bildung einer lokalen Synergie mit einem wichtigen Akteur der Branche ist dabei ebenso von Bedeutung wie die daraus resultierende bessere Kontrolle des Materialflusses und die Erweiterung der Beschaffungsmöglichkeiten.

Die lokalen Ressourcen werden außerdem eine signifikante Verbesserung der Umweltleistung der Produkte sowie die Verwendung von ebenfalls biobasierten und je nach Anwendung außerdem biologisch abbaubaren Polymermatrizen ermöglichen.

Die Verwertung der Nebenprodukte/Abfälle erfordert mehrere innovative Vorbereitungsschritte, um die Stoffe für die Verarbeitung und Beimischung in der Kunststoffindustrie nutzbar zu machen und für Kunststoffverarbeiter gebrauchsfertige Compounds herzustellen. Die Anwendungen sind vielseitig und reichen von Lebensmittelverpackungen bis hin zu Produkten für den Gartenbau und die Landwirtschaft.

ZUSAMMENFASSUNG

  • 2 Partner
  • Budget 650 K€
  • Finanzierung : Region Normandie und Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
  • Realisierungszeitraum : 2015 – 2018
Région normandie
fse

AUFGABE VON NATUREPLAST

NaturePlast hat das Projekt CORROPLAST initiiert und gewährleistet seine Koordination seit dem Projektstart in 2015. NaturePlast ist für die Definition der Compoundrezepturen zuständig, die die Nebenprodukte enthalten, sowie für deren Herstellung, Validierung und Industrialisierung.