Haut

Biokunststoffe: die am wenigsten schlechte Lösung?

Seit einigen Jahren steigt die Produktion von Kunststoffen kontinuierlich an. Seit den 1960er Jahren hat sie sich um das 20-fache erhöht und erreichte 2014 311 Millionen Tonnen. Das Programm der Vereinten Nationen (UNEP) prognostiziert sogar eine Rekordzahl von 2 Milliarden Tonnen Kunststoff im Jahr 2050, wenn nichts unternommen wird, um die Produktion zu begrenzen. Es […]

Seit einigen Jahren steigt die Produktion von Kunststoffen kontinuierlich an. Seit den 1960er Jahren hat sie sich um das 20-fache erhöht und erreichte 2014 311 Millionen Tonnen. Das Programm der Vereinten Nationen (UNEP) prognostiziert sogar eine Rekordzahl von 2 Milliarden Tonnen Kunststoff im Jahr 2050, wenn nichts unternommen wird, um die Produktion zu begrenzen.

Es wurden bereits Maßnahmen ergriffen, um dieses Wachstum zu bremsen. In Frankreich ist die Verwendung von Einwegplastiktüten, die nicht zu 100% biologisch abbaubar sind, seit dem 1. Januar 2008 verboten. er Sie wird schrittweise auf andere Einwegartikel ausgeweitet, die ebenfalls nicht zu 100% biologisch abbaubar sind, wie z.B. Plastikbesteck. Das Ziel ist es, bis 2017 30% und bis 2025 60% der Kunststoffe aus pflanzlichen Ressourcen zu gewinnen.

Obwohl dies nur einen winzigen Bruchteil der Kunststoffproduktion ausmacht (etwa 5%), befindet sich dieser Sektor in einem starken Wachstum und die Produktionskapazität steigt stetig an. Sie hat sich innerhalb von drei Jahren von 1,5 Mio. Tonnen im Jahr 2013 auf 4,1 Mio. Tonnen im Jahr 2016 verdreifacht. Einer der Hauptgründe dafür sind die sinkenden Produktionskosten, die sich allmählich an die von Kunststoffen aus Erdölressourcen angleichen.

Dennoch ist das Problem der Entsorgung des Materials noch nicht vollständig gelöst , da nicht alle Biokunststoffe biologisch abbaubar sind. Dennoch machten sie im Jahr 2016 20% des Marktes aus und ihr Wachstum nimmt weiter zu. Die Auswirkungen dieser Materialien auf die Umwelt werden daher geringer sein.

Damit der Abbau dieser nicht biologisch abbaubaren Polymere für die Natur und insbesondere für die Ozeane, die von Millionen Tonnen Plastik überschwemmt werden, so wenig schädlich wie möglich ist.
Daher ist es notwendig, spezielle Wege für das Recycling dieser Biomaterialien zu schaffen, auch wenn dies eine große Investition, insbesondere finanzieller Art, darstellt.

 

 

QUELLE: http://thegoodlife.thegoodhub.com/2016/10/10/bioplastics-pire-solutitiotio.ns//