Ziele
Das INdIGO-Projekt zielt darauf ab, die Plastikverschmutzung der Meere durch Fischerei und Aquakultur zu reduzieren. Es verfolgt zwei Hauptziele:
- Entwicklung innovativer Fanggeräte, die die Meeresumwelt besser schützen.
- Verbesserung der Prävention und des Managements von Verschmutzungen durch Fanggeräte.
Das wichtigste erwartete Ergebnis ist die Entwicklung von zwei Prototypen von widerstandsfähigen Fischfanggeräten mit kontrollierter Lebensdauer.
INdIGO deckt die gesamte Produktionskette von Fischfanggeräten ab, von der Formulierung über die Herstellung von Filamenten bis hin zur Entwicklung von Netzprototypen. Der Einsatz der Netze auf See, Nachhaltigkeitstests sowie technische und wirtschaftliche Analysen sind ebenfalls vorgesehen. Schließlich wird eine Lebenszyklusanalyse durchgeführt.
INdIGO beinhaltet auch eine pädagogische Komponente durch die Entwicklung einer Anwendung zur Lokalisierung von bereits verloren gegangenen Fanggeräten, die mit der Fischerei und Aquakultur in Verbindung stehen. Diese App ermöglicht die Kartierung der Verschmutzung in der Kanalzone und die Sensibilisierung von Tauchern, Spaziergängern und Fischern:
https://fishandclick.ifremer.fr
Partner
- Université Bretagne Sud (UBS) – Koordinator
- NaturePlast
- Synergie Meer Und Küste
- Filt
- Universität von Portsmouth
- Cefas
- Universität Plymouth
- Institut Régional des Matériaux Avancés (Regionales Institut für fortgeschrittene Materialien)
- Ifremer
- Marine South East
Intervention Natureplast
NaturePlast ist verantwortlich für die Erstellung des Lastenhefts für die neuen Fanggeräte.
NaturePlast führt auch die F&E-Aktivitäten zur Formulierung und Herstellung von Compounds auf der Basis von Biokunststoffen mit biologischen Abbaueigenschaften in Zusammenarbeit mit Filt und UBS durch. Mit seinem Fachwissen und seinen speziellen Einrichtungen kann das Unternehmen die neu entwickelten Formulierungen umsetzen und charakterisieren.
